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Frickenhofen schlägt sich selbst

Frickenhofen verkaufte sich sehr teuer gegen den geschwächten Tabellenzweiten aus Mutlangen. Trotzdem war der zweite Durchgang von beiden Teams nicht sehr sehenswert. Am Ende konnte der TSV dank eines Eigentors den 2:1 last Minute Sieg eintüten.

Frickenhofen begann mit viel Druck und Tempo, wodurch Max Merkl und Colin Postic sich in der siebten Minute auszeichnen konnten, doch beide scheiterten am TSV-Schlussmann.

Die Gäste machten den Unterschied in der elften Minute. Stefan Wagenblast behauptete sehr gut den Ball in der SV Abwehr, drehte sich und brachte den Ball am langen Pfosten unter. Fortan kreierte sich Mutlangen Aktionen die zumeist am Ende verhindert wurden.

Der Ausgleich kam in der 17 Minute. Ein sehr gut geschlagener Freistoß, nah an der Mittellinie von Thomas Hirth in die Box nahm Max Merkl direkt. Die Hausherren verkauften sich an diesem Tag als ebenbürtiger Gegner und boten dem zweiten Tabellenplatz Paroli, doch die Strafräume wurden folgend nur wenig aufgesucht, der Brennpunkt lag eher im Mittelfeld, was sich bis zum Pausenpfiff zog.

Das erste aber nicht letzte Lebenszeichen im zweiten Durchgang kam von Mutlangen's Sebastian Steinke in der 53 Minute. Der zog aber seinen halbhohen Abschlussversuch nur knapp am langen Pfosten vorbei. Danach sahen die Zuschauer keine sehenswerte Partie, doch den Unterschied wollte Sebastian Steinke in Minute 90 machen aber der zog den Ball aus kürzester Distanz über das leere Tor.

Schützenhilfe gab es zu guter Letzt durch Thomas Hirth, der eine TSV-Ecke unglücklich ins eigene Tor beförderte in Minute 91, was auch den Endstand bedeutete. Die Gäste waren zwar gut aber an diesem Tag zu schlagen. Ärgerlich für Frickenhofen, welche sich hier eine Punkteteilung verdient hätten.

Für Mutlangen ist die Saison gelaufen, weil der TSB konnte mit dem heutigen Sieg den Wiederaufstieg sichern. Schlimm, dass es in dieser Saison keine Relegation gibt aber dies hatte Ostwürttemberg selbst in der Hand mit einer Petition die ins Leben gerufen wurde. So muss der TSV wieder alle Kräfte in der kommenden Saison mobilisieren um am Ende den direkten Aufstieg klar zu machen.   

Torfolge: 0:1 Stefan Wagenblast 11', 1:1 Max Merkl 17', 1:2 Thomas Hirth (ET) 91'.

SV Frickenhofen: Luis Hirth, Max Preuß, Benjamin Maier (69. Cosmin Boiciuc), Thomas Hirth, Oliver Kraft (60. Tim Bauer), Gianluca DAlessandro, Markus Hinderer, Fabian Bauer, Colin Postic, Alexander Frech (87. Maurice Degout), Max Merkl

SV "souverän" Frickenhofen

Das lang ersehnte Derby entschied sich schon im ersten Durchgang. Nach einem Eigentor, was sichtlich der Dosenöffner von Frickenhofens Torreigen war zum 7:1 Kantersieg gegen einen sehr schwachen TSV Ruppertshofen.

Das Derby begann direkt mit viel Feuer. Nicht wegen der Sonne, sondern die Abwehr von Frickenhofen ließ direkt ein Loch und Tim Adam hatte dadurch eine hochkarätige Chance seinen TSV in Führung zu bringen aber die wurde im letzten Moment zu Nichte gemacht. Fortan sah man einen offenen Schlagabtausch im Mittelfeld.

In Minute 13 versuchte sich Robin Bauer an einem Distanzschuss aufs Tor, welcher sehr gut kam aber der TSV-Keeper noch besser parierte.

Mit zunehmender Spielzeit wurde beiden Teams klar, dass man keinen leichten Gegner vor sich hatte, was die Intensivität unter der prallen Sonne noch sehr hoch hielt aber die Abschlüsse bisher nicht präzise genug waren.

In der 33sten Minute ging der SV in Führung. Das Tor aber war ein Eigentor vom TSV'ler Lukas Klink, der den Ball ganz unglücklich in die eigenen Maschen trieb.

Frickenhofen beflügelt von der Führung, wollte selbst ein Tor machen, was sechs Minuten später auch der Fall war: Alex Frech, der eine Flanke von der Grundlinie auf den langen Pfosten zu Mac Merkl brachte und der wiederum den Kopf im perfekten Moment hob.

Dem nicht genug, versetzte Alex Frech in Minute 44, die Hausherren mit seinem Freistoß zur 3:0 Führung in Schockstarre. Ruppertshofen war nun vorerst sichtlich bedient.

Schwarz-gelb machte nach Wiederanpfiff da weiter, wo man aufhörte: ein Fehlpass zwischen TSV Abwehr und Schlussmann schnappte sich Colin Postic sehr aufmerksam und machte das vierte Tor des Tages.

Die Chancen blieben weiterhin bei Frickenhofen um die Führung noch weiter auszubauen mit hervorragenden Aktionen über die Außenbahnen aber an der Vollendung haderte es. Alex Frech machte es in Minute 65 besser als seine Vorgänger, der zwirbelte wieder einen direkten Freistoß ins TSV-Gehäuse. Frickenhofen war noch in Feierlaune als Tim Adam eine Aktion später Ergebniskosmetik betrieb, indem er den Ball im langen Pfosten unterbrachte.

Die Hausherren waren sichtlich am Boden denn sogar der SV-Abwehrroutinier Alex Heppes drückte das Messer noch tiefer in die Wunde, nach Zuspiel von Colin Postic in Minute 70.

81 Minute, Max Merkl startet sein Solo und zieht in die Mitte bevor er flach einschob. Ohnehin dominierte der SV konstant das Spielgeschehen und hätte noch weiter das Ergebnis hochschrauben können aber es bliebt bei einem verdienten 7:1 Derbysieg.

Torfolge: 0:1 Lukas Klink (ET) 33', 0:2 Max Merkl 39', 0:3 Alex Frech 44', 0:4 Colin Postic 46', 0:5 Alex Frech 65', 1:5 Tim Adam 67', 1:6 Alex Heppes 69', 1:7 Max Merkl 81'

SV Frickenhofen: Luis Hirth, Benjamin Maier (55. Max Preuß), Thomas Hirth, Alexander Heppes, Oliver Kraft (60. Fabian Bauer), Robin Bauer, Gianluca D‘Alessandro (89. Maurice Degout), Markus Hinderer, Colin Postic (70. Tim Bauer), Alexander Frech (83. Theo Leuze), Max Merkl.

 

Frickenhofen kam an diesem Spieltag sehr unbeschadet über die ganze Spielzeit. Chancenwucher und ein sehr gut gelaunter Colin Postic, der allen voraus und maßgeblich an dem Erfolg verantwortlich war.

Die favorisierten Frickenhöfer gaben direkt den Ton an und gingen in der achten Minute durch Colin Postic in Führung. Bei den Gästen passte es sichtlich nicht in der Abstimmung, so konnte Luca D'Alessandro einen Ball in die Box auf Postic bringen, der nutzte zuerst den Pfosten wovon sich der Ball ins Tor drehte. Frickenhofen dominierte weitgehend das Spielgeschehen und baute die Führung in Minute 17 aus. Robin Bauer welcher abseitsverdächtig stand, legte das Spielgerät quer auf Colin Postic der direkt den Ball im Netz zappeln ließ.

Etwas länger dauerte es bis der SV mal wieder zuschlagen konnte und kein anderer als Colin Postic markierte in Minute 38 die 3:0 Führung: nach Pass in die Gasse von Max Merkl, ließ Postic den SG-Schlussmann alt aussehen und versenkte den Ball am langen Pfosten zu seinem historischen Hattrick.

Das nächste Tor sollte diesmal nicht lange auf sich warten lassen: in Minute 42 setzte sich Alex Frech gekonnt auf der linken Seite durch und legte quer auf den freistehenden Colin Postic, der so sein Vierer-Pack schnürte. Die Gäste aus Bettringen waren weitgehend harmlos und Frickenhofen bestätigte mit der komfortablen 4:0 Führung die Leistung des heutigen Spieltags.

Drei Minuten nach Wiederanpfiff scheiterte Robin Bauer kläglich beim Abschluss am SG-Schlussmann. Colin Postic hatte in dieser Partie sichtlich Blut geleckt und hätte seinen SV noch zweimal zum Jubeln bringen können. Denn in Minute 60 und 64 scheiterte dieser nur knapp.

Im zweiten Durchgang wirkte diese Begegnung etwas zerfahrener. Der SV kreierte sich ab sofort weniger Chancen und lehnte sich etwas zurück. Bettringen kam trotzdem nie annähernd vors Gehäuse von Luis Hirth, dem es sichtlich langweilig war. Dieser brachte sich aber spielerisch ein und kam zu einem Assist in Minute 78: Hirth mit einem Abschlag, weit in die gegnerische Hälfte, wo Tim Bauer lauerte, marschierte und den hochverdienten 5:0 Endstand ganz lässig markierte.     

Am Ergebnis wurde nichts mehr gerüttelt und Frickenhofen konnte sich über einen deutlichen Sieg gegen den harmlosen Gegner aus Bettringen freuen.

Torfolge: 1:0 Colin Postic 8', 2:0 Colin Postic 17', 3:0 Colin Postic 38', 4:0 Colin Postic 42', 5:0 Tim Bauer 78'.

SV Frickenhofen: Luis Hirth, Benjamin Maier (55. Ignat Constantin), Thomas Hirth, Alexander Heppes, Oliver Kraft, Robin Bauer (77. Maurice Degout), Gianluca D‘Alessandro (77. Fabian Bauer), Markus Hinderer, Alexander Frech (77. Theo Leuze), Max Merkl, Colin Postic (69. Tim Bauer)

 

Unentschieden im Remstal

Nach dem Debakel vom Donnerstagabend wollte Frickenhofen an diesem Spieltag wieder zur alten Stärke finden doch man rannte ständig einem Rückstand hinterher und musste sich am Ende mit einem 3:3 im Remstal begnügen.

Die Sonne kehrte an diesem Wochenende zurück und Frickenhofen war wieder auf dem Platz, so schien es. Doch in der zehnten Minute musste der SV wieder einem Rückstand nachlaufen, nach einem klaren Strafstoß von Dominic Wendel. Folgend sah man eine Borst-Elf die noch nicht gedanklich auf der Höhe waren und einen TSV mit zwei weiteren guten Möglichkeiten, welche nur knapp vorbei gingen.

Frickenhofen mit der ersten Chance durch Alex Frech in Minute 22, dieser behauptete sich gegen den Keeper und holte sich zwar den Ball aber konnte den nicht sauber verwerten. Vier Minuten später machte es Colin Postic mit dem Ausgleich besser: Pass in die Spitze von Alex Frech auf Postic, der guggt sich das lange Toreck aus und brachte den Ball dort auch gekonnt unter.

Beide Teams agierten sehr aktiv, doch der TSV war deutlich präziser. Nick Mayer eroberte den Ball in der Nähe des Strafraums und brachte diesen knapp unter der Latte ins Netz zur erneuten Führung.

Frickenhofen war in dieser Partie wieder deutlich neben der Spur. Die Reaktion folgte immer erst als die Remstäler am Ball waren, zuvor war der SV immer viel zu weit weg vom Gegner, was sich aber schon die letzten Wochen auszeichnete.

In Minute 46 hatte der Spielertrainer Kenny Spengler direkt nach Wiederanpfiff eine sehr gute Aktion um das 3:1 zu erzielen, der ein Pass in die Gasse bekam und nur knapp verzog.

Da aus dem Spiel heraus bis dato bei Frickenhofen nix gelingen wollte , wurde diesem ein deutlicher Strafstoß zugesprochen, den Max Merkl verwandelte in der 61 Minute. Direkt nach dem Anstoß bediente Luca Brecht den völlig freistehenden Nick Mayer, der wieder für klare Verhältnisse sorgte.

Der Ausgleich nach 76 Minuten, nach dem ersten starken Angriff in dieser Partie von den Gästen in gelb: Alex Frech wird auf der Außenseite getreten, lief aber trotzdem weiter und bediente Max Merkl in der Mitte, welcher eiskalt einschob.

Frickenhofen wollte in dieser Partie noch mehr und die beste Chance hatte Max Merkl mit dem Kopf in der Minute 81, doch der TSV-Schlussmann holte sich diesen Ball aus der Luft. Auf der anderen Seite war es Kenny Spengler in der 86 Minute, der seinen Meister in Luis Hirth fand. Am Ende konnte keiner der 22 Akteure deutlich überzeugen und deshalb trennten sie sich mit einem Unentschieden.

Torfolge: 1:0 Dominic Wendel 10' (FE), 2:1 Nick Mayer 29', 2:2 Max Merkl 61' (FE), 3:2 Nick Mayer 62', 3:3 Max Merkl 76'.

Frickenhofen: Luis Hirth, Max Preuß, Thomas Hirth, Ignat Constantin (57. Fabian Bauer), Alexander Heppes, Oliver Kraft (82. Maurice Degout), Robin Bauer, Gianluca DAlessandro (73. Cosmin Boiciuc), Markus Hinderer, Colin Postic (54. Max Merkl), Alexander Frech

 

Gegen die Bezirksligareserve der Klosterstädter kam Frickenhofen erst in der Schlussphase in die Partie aber da war die Niederlage nicht mehr abzuwenden und verlor am Ende verdient mit 1:3.

Bei widerlichen Wetterverhältnissen, wo so manches Spiel im Kreis ausfiel startete die Partie im Waldstadion wechselhaft. Zu Beginn sahen die wenigen Zuschauer lange Bälle und viel zu hektische Bälle die nicht da ankamen wo sie ankommen sollen.

Den ersten Torschuss des Tages gaben die Gäste durch Luca Paul in Minute 20 ab: Frickenhofens Abwehr bekam einen Ball nicht ordentlich geklärt, der landete in die Füße von Paul und der zog scharf aufs Tor aber scheiterte am reaktionsfreudigen Keeper Hirth.

Die nächste Gelegenheit der Gäste zur Führung kam fünf Minuten später durch Dario Herceg, nach einem sehr gut geschossenen Freistoß parierte wieder Hirth mit einer Glanztat. Luis Hirth musste in dieser Partie abermals seine Qualitäten unter Beweis stellen um seinem Team den Rückstand zu verwehren, wie nach einem Solo von Lorchs Kirubi, dessen Abschluss Hirth vereitelte.

Die Mühen der Gäste wurden letztendlich in Minute 40 belohnt: Jermaine Kirubi mit einer Flanke in die Box zu Max Maier, der fackelte nicht lange und brachte seine SF verdient in Führung.

Im zweiten Durchgang starteten die Klosterstädter wieder fulminant und bauten die Führung durch einen Distanzschuss von Dominik Stähle weiter aus in der 52sten Minute. Von Frickenhofen kam folgend nicht viel. Nicht mal die einfachsten Dinge sollten hier klappen, es passte Vorne und Hinten nicht. Die Sportfreunde konnten lässig ihr Spiel herunterspielen.

Die erste Chance der Hausherren kam in Minute 76: nach durchsetzen von Thomas Hirth an der Grundlinie, spielte dieser den Ball flach rein und Tim Bauer war ein Schritt zu spät um den Anschlusstreffer zu markieren. Fortan zeigte sich der SV von einer anderen Seite. Doch ein Tor kam in dieser Phase nicht zu Stande.

Den Deckel machte Florian Gold durch einen Strafstoß in Minute 87 drauf. Ergebniskosmetik betrieb Alex Frech in Minute 90 nach einem Eckball. Am Ende starrte Frickenhofen hinterfragend ins leere und musste sich gegen die Sportfreunde geschlagen gegeben.


Torfolge: 0:1 Max Maier 40', 0:2 Dominik Stähle 52', 0:3 Florian Gold (FE) 87, 3:1 Alex Frech 90'

SV Frickenhofen: Luis Hirth, Max Preuß, Thomas Hirth, Alexander Heppes, Robin Brenner (74. Ignat Constantin), Robin Bauer (46. Gianluca DAlessandro), Markus Hinderer, Fabian Bauer (46. Oliver Kraft), Colin Postic, Alexander Frech, Tim Bauer 

 

Waldstetten nimmt Frickenhofen wieder den Wind aus den Segel

Beim vorverlegten Spiel in der B1 lieferte Frickenhofen eine katastrophale Anfangsphase hin, sortierte sich zwar aber hatte der 4:2 Niederlage nichts entgegen zu setzen, weil nur wenig zueinander lief.

Am Samstagnachmittag gastierte Frickenhofen nach dem Landesliga-Derby bei Waldstetten II. Schon ab der fünften Minute kam Frickenhofen ins Hintertreffen: Ball nicht sauber geklärt und Steffen Baur stand goldrichtig um den Ball ins Netz zu drücken.

Frickenhofen brachte nichts zu Stande und lief nicht nur der Führung hinterher sondern auch dem Gegner, von dem man zu weit weg war. Folgerichtig legten die Hausherren nach in der 17ten Minute, wieder durch Steffen Baur, der es sich nach hervorragendem Zuspiel aussuchen konnte wo er der Ball unterbrachte.

Frickenhofen tastete sich langsam und vereinzelt nach vorne, doch diese Angriffe verliefen sich. In der 27 Minute wurde Alex Frech knapp hinter der Strafraumgrenze von den Beinen geholt und verwandelte selbst den Strafstoß.

Frickenhofen, so schien es, war nun sortierter und rannte in der Abwehr so rum wie ein Hühnerhaufen. Bei Waldstetten sollte es aber auch nicht mehr kontinuierlich nach vorne gehen.

Nur zwei Minuten im zweiten Durchgang leistete Frickenhofen Schützenhilfe: Flanke der TSGV von der rechten Seite in die Box, den der SV nicht direkt klären konnte, spritzte Thomas Hirth unglücklich vom Fuß ins eigene Tor.

In der 56 Minute ein sehr fragwürdiger Strafstoß, indem der beteiligte den Fairplay Preis gewinnen hätte können aber dem war nicht so und so trat Steffen Baur zum Strafstoß an und schraubte das Ergebnis auf 4:1.

Aus dem Nichts hatte Alex Heppes die Antwort parat, der sich auf ungewohnter Position befand und einfach Mal machte. Der Auftritt des SV war mit zunehmender Spieldauer besser als im ersten Durchgang aber es fehlte an Aktionen mit dem Torerfolg.

Waldstetten tat sich Indies schwer in der Schlussphase den Ball ins Tor zu bringen um das Endergebnis nochmals zu verändern. So blieb es bei einem 4:2 für Waldstetten.


Torfolge: 1:0 Steffen Baur 5', 2:0 Steffen Baur 17', 2:1 Alex Frech 27' (FE), 3:1 Thomas Hirth (ET) 47', 4:1 Steffen Baur (FE) 56', 4:2 Alex Heppes 59'.

SV Frickenhofen: Luis Hirth, Max Preuß, Thomas Hirth, Robin Bauer, Markus Hinderer, Fabian Bauer (46. Alexander Heppes), Colin Postic (79. Kevin Frati), Alexander Frech, Cosmin Boiciuc, Max Merkl (21. Gianluca DAlessandro), Tim Bauer

 

Frickenhofen bestätigt Leistung

Bei einer im ersten Durchgang offenen Partie, konnte sich Frickenhofen am Ende verdient mit 3:1 gegen den TSGV Rechberg durchsetzen und bestätigte somit die Leistung von vergangener Woche gegen den Ligaprimus. 

Schon früh waren die Reflexe von Luis Hirth gefragt, als Dennis Nuding den kurzen Pfosten aus kurzer Distanz anvisierte, doch Hirth klärte mit dem Fuß.

In der achten Minute war es eine hervorragende Hereingabe von Tim Bauer auf Colin Postic, der es flach versuchte aber am Schlussmann scheiterte.

Der Zuschauer bekam hier einen offenen Schlagabtausch geboten doch mit einem Chancenplus für dir Hausherren, wie in Minute 14 durch Alex Frech, welcher den Ball per Direktabnahme aus sechzehn Meter knapp übers Tor zog.

Die Gäste-Offensive setzte immer hervorragende Nadelstiche aber es scheiterte immer am letzten Ball. Auf der anderen Seite war es Cosmin Boiciuc, der überragend an der Grundlinie nachsetzte und den Ball aus Spitzenwinkel am langen Pfosten unterbrachte.

Folgend ging der offene Schlagabtausch weiter auf beiden Seiten sah man folglich gute Aktionen aber nichts, was den Spielstand vor der Pause änderte. Wobei Lorenz Schmid den Ausgleich vorm Pausenpfiff aufm Fuß hatte aber Thomas Hirth klärte auf der Linie.

Der zweite Durchgang startete sehr verhalten. Man hatte den Anschein, dass die Pause die Intensität rausnahm. Trotzdem machte ein Max Merkl den Unterschied in Minute 57: nach präzisen Pass auf Merkl, der am Punkt lauerte und den Ball ins leere Gehäuse schob.

Alex Frech hätte den Deckel draufmachen können in der 68sten Minute: nach Harakiri der Gästeabwehr bekam Frech den Ball in Fuß und lud ab, doch der TSGV Schlussmann klärte souverän.

Die Chance zum Anschlusstreffer hatte Moritz Wendl in der 75 Minute nachdem dieser bei einem Zweikampf aufs leere Tor zwar schoss aber daneben.

In der 79sten Minute war wieder eine Unabstimmung bei der Gäste-Abwehr. Cosmin Boiciuc stand goldrichtig und schraubte vorzeitig den Zwischenstand auf 3:0.

Lebenszeichen von Rechberg kam nur drei Minuten später. Direkter Freistoß von Lorenz Schmid fuhr direkt ins Gehäuse zum 3:1.

Dieser Treffer weckte die komplette TSGV, welche wieder Rückenwind bekamen. Dennis Nuding hatte prompt den Anschluss aufm Fuß aber Luis Hirth parierte. Frickenhofen machte sichtlich in dieser Schlussphase viel zu wenig, was aber trotzdem für den Sieg reichen sollte.

Torfolge: 1:0 Cosmin Boiciuc 22', 2:0 Max Merkl 57', 3:0 Cosmin Boiciuc 79', 3:1 Lorenz Schmid 82'

SV Frickenhofen: Luis Hirth, Max Preuß, Thomas Hirth, Robin Bauer, Markus Hinderer, Fabian Bauer, Colin Postic (86. Lukas Drexel), Alexander Frech (88. Maurice Degout), Cosmin Boiciuc, Max Merkl, Tim Bauer (64. Kevin Frati) 

Verdienter Sieg für den Titelanwärter

Frickenhofen verkaufte sich nicht schlecht gegen den Tabellenführer konnte sich aber nur ganze zwei Chancen erspielen. Aber dank einer sehr guten Abwehrleistung und eines saustarken Luis Hirth konnte der TSB nur zwei seiner Chancen im Gehäuse unterbringen.

Das Geläuf im Laichle war alles andere als spieltauglich an diesem Ostermontag. Dies störte die Protagonisten keineswegs hier zu spielen. Nach anfänglichem Kennenlernen des Platzes kam Christian Krieger von den Hausherren zu einem sehr guten Abschluss, den er aber nur knapp am Tor vorbei schob. Nochmals eine Aktion später pennte die SV Defensive gewaltig aber aus diesem Angriff konnte der TSB auch nichts ummünzen.

Mit zunehmender Spieldauer drückte der Favorit permanent aufs SVF Gehäuse konnte aber diese Angriffe nicht in Chancen ummünzen. Frickenhofen leistete konstant gute Abwehrleistung doch in Minute 33 waren Diese trotzdem machtlos: Enes Yazan wurde aus sehr abseitsverdächtiger Position bedient und hatte wenig Mühe den Ball flach einzuschieben. Frickenhofen hielt aber bis zum Pausenpfiff sehr gut dagegen so ging es auch mit dieser knappen Führung des Ligaprimus in die Pause.

Frickenhofens Anfälligkeit für Standards zeigte sich wieder in Minute 51 als Erhun Kaya nach einer Ecke zwar frei zum Schuss kam aber Luis Hirth wiederum souverän klärte. Nur eine Minute später ließ man Enes Yazan den Freiraum, der den Ball mit einem Schlenzer von der Latte ins Gehäuse beförderte.

Die Hausherren investierten das Mindeste, was offensichtlich für den SV reichte, der sich nach 60 Minuten noch immer keine Chance erarbeitete. Zwar hatte Frickenhofen eine kleine Phase mit guten Aktionen nach vorne, es war aber immer wieder Schluss im letzten Drittel.

Christian Krieger hatte in Luis Hirth seinen Meister gefunden. Zweimal parierte Hirth weltmeisterlich den Versuch von Krieger den dritten Treffer zu markieren. Auf der anderen Seite war es Maurice Degout (1 gegen 1) und Max Merkl (mit dem Kopf) mit dem Anschlusstreffer aber bei beiden ging der Ball vorbei.

Am Ende des Tages kann man nicht über die Leistung von Frickenhofen klagen gegen ein Team, was eine Klasse besser ist. Zwar hat der TSB noch drei Spiele weniger aber tatsächlich wird sich die Meisterschaftsfrage erst beim Showdown gegen Mutlangen klären, welche im Gleichschritt laufen. 

Torfolge: 1:0 Enes Yazan 33', 2:0 Enes Yazan 52'.

SV Frickenhofen: Luis Hirth, Max Preuß, Thomas Hirth, Robin Bauer, Gianluca DAlessandro (80. Maurice Degout), Markus Hinderer, Fabian Bauer, Colin Postic, Alexander Frech, Max Merkl, Kevin Frati (71. Cosmin Boiciuc)

Frickenhofen fertigt TSK Schwäbisch Gmünd ab

Frickenhofen hatte in dieser Partie eine Chancenflut und machte trotzdem nur sieben Treffer. Trotzdem gab es eine zu siegessichere Phase, wo man nachgelassen und die Gäste kurzzeitig nah rankommen ließ. Am Ende konnte man den ersten Sieg im neuen Jahr feiern. 

Gegen stark dezimierte Gäste aus Gmünd startete die Partie im Waldstadion. Nach anfänglichen Kennenlernen kam Frickenhofen zu einem sehr schönen Angriff, der letzte Pass ging auf Alex Frech, welcher sträflich frei stand und unglücklich eine Hole schlug.

Trotz allem verkauften sich die Gäste nicht schlecht in der Anfangsphase, welche mit frühem Stören die folgenden Angriffe von Frickenhofen zu Nichte machten.

Mit zunehmender Spielzeit ließ sich der TSK ziemlich arg in die eigene Hälfte drücken zwar gab Frickenhofen den Ton an und hatte eine Chancenflut durch Max Merkl oder Alex Frech. Aber dies nutzten die Protagonisten nicht effektiv aus.

Es dauerte bis zur 34ten Minute bis sich der SV mal sauber durchsetzen konnte: ein Traumpass von Robin Bauer in die Gasse auf Max Merkl, der eiskalt flach einschob, bescherte die langersehnte Führung.

Seit der Führung sah man nichts mehr, was Produktiv war an Chancen, seitens Frickenhofen. Caner Kiraz kam mit seiner Chance in der 42ten Minute, welche am Pfosten landete, zu einem Lebenszeichen der TSK. In der darauffolgenden Aktion bediente Max Merkl, den auf der linken Seite lauernden Alex Frech, welcher sich gut durchsetzte und den Halbzeitstand von 2:0 markierte.

Nach Wiederanpfiff dauerte es nicht lange bis Frickenhofen nachlegte. Markus Hinderer spielte einen schönen Ball in die Spitze zu Colin Postic, der brachte den Ball ganz lässig im Gehäuse unter, als ob es für ihn Routine wäre. Nach nur fünf weiteren Minuten versuchte sich Robin Bauer mit einem Flachschuss und Tim Bauer staubte mit seinem Dazwischengrätschen noch richtig frech ab.

Ein tatsächliches Lebenszeichen der TSK Gmünd kam in Minute 58: Die Abwehr in Gelb brachte den Ball nicht weg. Emre Polat schnappte sich den Ball und zog ihn an Hirth vorbei. Das nächste Tor für den SV folgte nur sechs Minuten später. Alex Frech bediente Luca D'Alessandro von der Grundlinie aus, der visierte den kurzen Pfosten an zum 5:1.

Wie sich nun Frickenhofen ab Minute 65 verkaufte, war wieder dubios. Man merkte, dass die Borst-Elf zu siegessicher waren und sichtlich schludrig agierten. So verkürzte Caner Kiraz binnen fünf Minuten mit zwei Toren auf 5:3 (67/72 Minute). Danach sah man auf dem Platz nur wenig, was mit ordentlichen Fußball zu tun hatte.

So kam es auch zu einer Spielunterbrechung, da ein Fan des SV lautstark und unnötig auf den Platz gerufen hat, nach einer roten Karte an die Gäste. Alex Frech wurde klar von den Beinen an der Strafraumgrenze geholt. Frech trat nach kurzer Erholung zum Freistoß an und zog den Ball sauberst über die Mauer ins Tor in Minute 87.

Dem nicht genug konnte sich auch Cedric Köger an diesem Tag in die Torschützenliste eintragen: Tim Bauer mit einem scharfen Pass in die Spitze auf Cedric Köger, welcher elegant das Endergebnis auf 7:3 in der 89ten Minute erhöhte.

Unterm Strich ein hochverdienter Sieg der Borst-Elf. Es hätte definitiv noch höher ausfallen können, wenn man konsequenter vorm Tor gewesen wäre. Es waren etliche Chancen da. Am Montag geht’s für den Diamantenschleifer und sein Team zum TSB Gmünd. Es wird allemal interessant wie sich der SV dort schlägt.  


Torfolge: 1:0 Max Merkl 34', 2:0 Alex Frech 43', 3:0 Colin Postic 47', 4:0 Tim Bauer 53', 4:1 Emre Polat 58', 5:1 Luca D'Alessandro 64', 5:2 Caner Kiraz 67', 5:3 Caner Kiraz 72', 6:3 Alex Frech 87', 7:3 Cedric Köger 89'.

SV Frickenhofen: Luis Hirth, Max Preuß (53. Cedric Köger), Thomas Hirth, Oliver Kraft (11. Alexander Heppes), Robin Bauer, Gianluca DAlessandro (71. Fabian Bauer), Markus Hinderer (64. Kevin Frati), Colin Postic, Alexander Frech, Max Merkl, Tim Bauer (90. Lukas Drexel)