Im zweiten Satz zeigten die Frickenhöfer Damen jedoch Moral und starteten deutlich konzentrierter. Mit mehr Stabilität im Spiel gelang es ihnen, sich zu Beginn sogar einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Eine starke Aufschlagserie der Gastgeberinnen brachte den SVF jedoch aus dem Rhythmus. In dieser Phase wollte wenig gelingen und auch dieser Satz ging mit 25:20 an den SV Pfrondorf.
Trotz der widrigen Umstände wollte sich die dezimierte Truppe nicht geschlagen geben. Mit großem Siegeswillen, Zusammenhalt und spürbarer Motivation gingen sie in den dritten Satz. Dieser entwickelte sich zu einem umkämpften und intensiven Duell, in dem der SVF zunehmend Sicherheit gewann. Am Ende belohnte sich Frickenhofen mit einem verdienten 25:18-Satzgewinn. War das die Wende?
Der vierte Satz begann zunächst mit einem Rückschlag. Annahmeprobleme führten zu einem frühen 6:0-Rückstand. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Eine beeindruckende Aufschlagserie von Malin Kugler brachte Frickenhofen zurück ins Spiel, der Rückstand wurde egalisiert und die Führung zum 7:6 übernommen. Von diesem Moment an ließ sich der SVF die Kontrolle nicht mehr nehmen. Mit viel Kampfgeist und Teamwork sicherten sich die Damen den zwar engen, aber verdienten Satzgewinn mit 25:21. Wie bereits im Hinspiel gegen Pfrondorf musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Die Frickenhöfer Damen waren nun voll überzeugt von sich und fest entschlossen, die zwei Punkte aus Tübingen mitzunehmen. Von Beginn an dominierte der SV Frickenhofen den entscheidenden Satz, es griff ein Rad ins andere und nahezu alles gelang. Hochverdient ging der Tiebreak mit 15:12 an den SVF.
Damit krönten die Damen I eine starke kämpferische Leistung, drehten das Spiel nach 0:2-Satzrückstand und gewannen die Partie mit 3:2. Die Revanche für das Hinspiel war damit eindrucksvoll geglückt.
Am kommenden Sonntag (25.01.2026) empfängt der SV Frickenhofen um 15 Uhr den ASV Botnang in der Gschwender Mehrzweckhalle. Die Damen hoffen dann wieder auf einen volleren Kader und auf zahlreiche Zuschauer, die das Team lautstark unterstützen.
Es spielten: Viola Bauer, Lena Ebner, Lea Haas, Klara Illg, Lilli Illg, Malin Kugler, Jenny Rosner
Trainer: Joachim Saam, Nina König
